INHORGENTA TRENDFACTORY: Wearables und Smartwatches weiter auf dem Vormarsch

Die neuesten Trends des Uhrenmarkts auf der INHORGENTA TRENDFACTORY

Im Rahmen der INHORGENTA TRENDFACTORY analysierte Beatrice Leonhardy von der GfK die neuesten Trends auf dem deutschen Uhrenmarkt. Insgesamt verhält sich der Absatz im deutschen Markt relativ stabil, jedoch sind die Durchschnittspreise, die je Bon erzielt werden, leicht rückläufig (Durchschnittspreis je Uhr 271 Euro).

Eindrucksvoll zeigt sich hingegen der Siegeszug der Smartwatches. Im ersten Quartal lag der Anteil der Smart- und Connected Watches am gesamten Uhrenmarkt bereits bei 14 Prozent!

Allein im vergangenen Jahr wurden weltweit 122 Millionen Wearables verkauft, davon 46 Millionen Smartwatches und 38 Millionen Fitnesstracker. Das entspricht gegenüber 2015 einem Plus von fast 60 Prozent.

Connected Watches (von einigen Anbietern auch Hybrid-Uhren genannt) weisen zu klassischen Uhren die größte Ähnlichkeit auf und werden vermehrt von Herstellern traditioneller Armbanduhren angeboten. In Westeuropa stieg die Nachfrage im ersten Halbjahr 2017 um 104 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um 109 Prozent zu. Ihr Marktanteil unter den Wearables liegt jedoch derzeit noch auf einem Niveau von weniger als zwei Prozent.

Auf das Segment der Smartwatches entfielen in Westeuropa 31 Prozent des Verkaufsvolumens aller Wearables, aber 50 Prozent des Umsatzes. Wertbezogen ist diese Kategorie also mit großem Abstand die bedeutendste. Gegenüber 2016 wuchs der Umsatz in Europa um 33 und in Asien um 18 Prozent. Da immer mehr Anbieter aus dem Bereich Sport und Fashion multifunktionale Uhren anbieten, nehmen Angebot und Wettbewerb in dieser Produktkategorie stetig zu.

In nur drei Jahren hat sich der Anteil der Smartwatches am Gesamtmarkt verachtfacht. Allerdings werden wiederum nur vier Prozent der Smartwatches über Juweliere verkauft. Dies zeigt das enorme Potenzial, das das Thema Smartwatches für den Juwelier nach wie vor hat. Darüber informierten Marc Czemper, Verkaufsleiter der Uhrensparte von Casio und Beatrice Leonhardy von der GfK. Czemper erkennt den Umbruch auf dem Uhrenmarkt, sieht aber auch Chancen für den Fachhandel, denn „Smartwatches sind dafür geradezu ideal, lebt dieser doch von seiner Sortiments- und Beratungskompetenz“.

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