Verbraucherumfrage: Smartwatch ist Top-Zukunftstrend für Uhrenbranche

Die INHORGENTA 2018 wirft ihre Schatten voraus und startete mit Unterstützung eines Meinungsforschungsinstitutes im Rahmen des Trend-Index 2018 eine Umfrage unter jeweils rund 1000 Verbrauchern in Deutschland und der Schweiz.

Es sollte herausgefunden werden, wie der Verbraucher aktuell zum Thema intelligente Uhren steht und die zukünftige Entwicklung in diesem Umfeld einzuschätzen ist.

Jeder zweite Verbraucher zählt smarte Uhren mittlerweile zu den wichtigsten Zukunftstrends der Uhrenbranche. Was die Funktionen betrifft, werden die High-Tech-Uhren allerdings noch differenziert bewertet: So finden knapp 60 Prozent eine Smartwatch als Alarmgeber positiv, um beispielsweise älteren Menschen im Alltag Sicherheit zu geben. Umgekehrt befürworten nur rund 40 Prozent das mobile Bezahlen per Smartwatch.

„Der Uhren-Kosmos ist durch die Digitalisierung in Bewegung geraten“, sagt Stefanie Mändlein, Projektleiterin der INHORGENTA MUNICH. „Die Branche befindet sich heute im Spannungsfeld zwischen High-Tech und Traditionshandwerk. Immer mehr etablierte Hersteller erweitern ihr Produktsortiment um smarte Zeitmesser. Die fortschreitende Vernetzung der digitalen Welt ermöglicht künftig eine Vielzahl neuer Funktionen.“

Die Ergebnisse der Umfrage von Verbrauchern in Deutschland und der Schweiz weichen dabei nicht signifikant ab, obgleich der Schweizer Kunde gegenüber modernen Funktionen wie beispielsweise dem mobilen Bezahlen insgesamt aufgeschlossener gegenüber steht. Dies überrascht, nachdem die Schweiz und ihre Uhrenindustrie der Tradition doch sehr verbunden ist.

Wir haben die Ergebnisse der Auswertung in einer Tabelle zusammengestellt.

Wichtige Funktionen von smarten Uhren

Smarte Uhren sind ein Zukunftstrend Smartwatch in Konkurrenz zum Smartphone Alarm
geber
Mobiles Bezahlen Navi
gation
Fitness Traditionelle Uhren haben weiter Bestand Wichtig, dass Zeitmesser durch Uhrmacher repariert werden können Chronometer sollte klassisches handwerkliches Können zum Ausdruck bringen Bedeutung von Design für Zeitmesser im Allgemeinen Auch digitale Zeitmesser sollen über wertiges Design verfügen

DE

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54

60

40

18

16

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66

62

64

45

CH

50

57

64

48

22

20

78

70

66

69

47

Alle Angaben in Prozent; DE = Deutschland, CH = Schweiz

Derzeit sehen mehr als die Hälfte der Verbraucher die Smartwatch noch in einem Konkurrenzverhältnis zum Smartphone. Der künftige Markterfolg dürfte davon abhängen, den Nutzern einen erlebbaren Mehrwert zu liefern, der unmittelbar mit dem High-Tech-Gerät am Handgelenk verbunden ist. Bereits beim Smartphone übliche Applikationen, wie beispielsweise Navigationshilfen oder Fitnessmesser, werden für die Smartwatch aktuell nur von rund 20 Prozent der Kunden als wichtig angesehen. Dreiviertel der Verbraucher vertreten zudem die Einschätzung, smarte Uhren werden die klassischen mechanischen Zeitmesser nicht komplett ablösen.

Traditionshandwerk auch im Digitalzeitalter gefragt

So bleibt beispielsweise das traditionelle Uhrmacher-Handwerk gefragt: Zwei Drittel der Verbraucher legen großen Wert darauf, dass ihr Zeitmesser von einem Uhrmacher repariert werden kann. Darüber hinaus sollte ein Chronometer echtes handwerkliches Können zum Ausdruck bringen – sagen mehr als 60 Prozent.

„Neben solchen fachlichen Kriterien punkten die Hersteller beim Kunden mit individuellen Designs“, sagt Mändlein. So ist den Verbrauchern wichtig, dass ihre Uhr zu persönlichen Anlässen passt – also beispielsweise zu Events oder sportlichen Aktivitäten. „Design ist auch für das High-Tech-Segment wichtig: Wie unsere Umfrage zeigt, empfehlen 45 Prozent der Verbraucher, dass die Uhrenhersteller digitale Chronometer als wertige Geräte in edlem Design anbieten sollten.“

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