Fossil’s Wearables-Wette zahlt sich aus, der Umsatz hat sich fast verdoppelt

Die Fossil Group hat in den letzten Jahren alles auf eine Karte gesetzt und viel Energie in tragbare Technologie gesteckt. Nach einigen Rückschlägen, scheint sich das Engagement nun auszuzahlen.

Die Aktien des Unternehmens stiegen heute nachbörslich um bis zu 60%, nachdem bekannt wurde, dass die Wearables-Sparte einen überraschenden Umsatzanstieg im letzten Quartal verbuchen konnte.

Das Unternehmen, das mehr als 300 Wearables in seinem Portfolio führt, meldete Umsätze und Gewinne, die die Erwartungen der Wall Street deutlich übertrafen. Fossil zeigte auch, dass sich der Umsatz von Smartwatches und Fitness-Tracker im vergangenen Jahr auf mehr als 300 Millionen US-Dollar nahezu verdoppelt hat, was 14% seines Uhrenumsatzes entspricht.

Zu den Marken der Gruppe gehören Fossil, Relic, Abacus, Michele Watch und Now Coach NY, Skagen und Zodiac Watches. Fossil produziert auch Uhren für Marken wie Adidas, Emporio Armani, Karl Lagerfeld, Michael Kors, Marc von Marc Jacobs, Burberry, DKNY, Diesel, Armani Exchange und andere.

Wie die obige Grafik zeigt, sprang der Aktienkurs des Unternehmens am heutigen 14. Februar 2018 im nachbörslichen Handel auf bis zu 17,69 USD. Schon vor diesem unerwarteten Anstieg konnte die Aktien seit Jahresbeginn um 16% zulegen.

„Die Einführung neuer Smartwatches und technischer Innovationen im traditionellen Outfit haben uns im Laufe der Zeit stabilisiert und weiter wachsen lassen“, sagte Fossil CEO Kosta Kartsotis in einer Erklärung.

„Wir erwarten, dass wir im kommenden Jahr ein etwas schlankeres, dafür aber profitableres Unternehmen sein werden, das sich auf einem soliden Weg in die Zukunft befindet.“

Der Absatz traditioneller Uhren ging in allen Regionen zurück und zwar mehr als der Zuwachs bei den Connected Watches ausgleichen konnte. Der Umsatz von Fossil ging im letzten Quartal 2017 auf 921 Millionen US-Dollar zurück, gegenüber noch 959 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Diese Zahl lag jedoch weit über den Erwartungen der Wall Street Analysten, die lediglich mit 890 Millionen US-Dollar gerechnet hatten. Das Unternehmen kalkuliert für 2018 mit  Restrukturierungskosten von etwa 50 Millionen US-Dollar, einschließlich etwa 20 Millionen US-Dollar in den ersten drei Monaten des Jahres.

 

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