Die Festina Group übernimmt den schwedischen Hersteller Kronaby

Um die Marke Kronaby, den schwedischen Hersteller hybrider Smartwatches, war es ruhig geworden. Das junge Start-up wurde einst von einer Handvoll ehemaliger Sony-Ericsson Mitarbeiter gegründet und salonfähig gemacht. Jedoch, noch bevor sich der für einen nachhaltigen Geschäftsverlauf erforderliche Erfolg einstellen sollte, kam das Unternehmen in finanzielle Schräglage und musste Insolvenz anmelden.

Nun eilte die spanische Festina Group, unter der Leitung ihres umtriebigen Chefs, Miguel Rodriguez,  zur Hilfe und übernahm den kränkelnden Uhrenhersteller.

Zur Festina Group gehören bekanntermaßen nicht nur die Eigenmarke Festina, sondern weitere Marken, darunter auch Jaguar.

Aber auch Soprod, der Schweizer Spezialist für Uhrwerke verschiedenster Technologien, zählt zur Festina Group. Und an dieser Stelle schließt sich der Kreis zu Kronaby.

Das geballte Software Know-How der ehemaligen Sony-Ericsson Crew wird zu einer siginifikanten Bereicherung innerhalb der Gruppe führen. Umgekehrt profitiert die neue Marke unter dem Dach der Festina Group von deren weltweitem Vertriebssystem.

Zuletzt sind ja auch die Fossil Group und der japanische Werkehersteller Miyota – eine Tochter der Citizen Group – eine Liaison für die Entwicklung, Produktion und Vertrieb hybrider und intelligenter Uhrwerke auch an Drittkunden eingegangen.

Im Einsteigersegment des traditionellen Uhrenbaus scheint die Digitalisierung nun angekommen zu sein. Derweil die Swatch Group mit ihrer Tochter ETA, aber auch der japanische Hersteller SEIKO, nach wie vor auf der Reservebank sitzen und den Wandel weiter beobachten.

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