Der neue Mobilfunkstandard 5G: Deutschland diskutiert, die Schweiz handelt und setzt um

Deutschland ist auf einem guten Weg, in Sachen Digitalisierung immer mehr ins Hinterreffen zu geraten. Beim flächendeckenden Ausbau von schnellem Mobilfunknetz hat Deutschland ohnehin längst den Anschluß verloren.

Es ist immer wieder erschütternd von unseren uns direkt umgebenden Nachbarn, ob Österreich, Schweiz oder Frankreich, wo LTE auch auf dem Land gut ausgebaut ist, nach Deutschland zurück zu kehren, um festzustellen, dass hierzulande außer hitzigen Diskussionen wenig bis gar nichts vorwärts geht.

Mit dem Ausbau von 5G wird es wohl nicht viel anders verlaufen. Wo wir noch über die Vergabe von Lizenzen diskutieren und um Huawei „Ja“ oder Huawei „Nein“ in Endlosschleifen debattieren, schaffen andere längst Tatsachen.

Der Mobilfunkanbieter Sunrise bei unseren eidgenössischen Nachbarn in der Schweiz hat 5G bereits an insgesamt 150 Standorten ausgebaut und in Betrieb genommen, so die aktuelle Botschaft.

Mit Ende März 2019 bietet Sunrise an insgesamt 150 Orten in der Schweiz seinen Nutzern das neue ultraschnelle 5G Netz an. Der Fokus liegt hierbei zunächst auf Privatkunden, die in ländlichen Gegenden oftmals noch keine ausreichende Versorgung mit Glasfaser vorfinden. 5G ist für diesen Kundenkreis quasi wie Glasfaser aus der Luft.

Da sollten unsere Minister für Digitales, Herr Andreas Scheuer und Frau Dorothee Bär, eigentlich in Erklärungsnot geraten. Aber laut Forschungsministerin Anja Karliczek benötigt Deutschland ohnehin nicht an jeder Milchkanne schnelles Internet.

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